Ich gebe es ja zu, ich war gestern zu faul zum schreiben. Auch wenn das meinen Vater schockieren wird. Aber, nun ja… das Leben eines Pilgers ist hart und nicht immer kann man schreiben was man gerne möchte. Und vor allem, wann man es gerne möchte. Aber, egal, hier und jetzt werde ich das erledigen.
Nun, von Belnend aus bin ich über die Voskebenen gezogen, ein scheinbar noch wildes Land. Zumindest habe ich keine oder nicht erwähnenswerte Siedlungen gesehen und, wenn man den Erzählungen unterwegs angetroffener Freier glauben darf, sei das auch gut so. Ansonsten wäre ich als alleine Reisender wohl in Schwierigkeiten gekommen. Meinten sie mit Blick auf meinen waffenlosen Gurt um meine Hüften. Nur gut, dass meine Hüften nicht waffenlos sind… ^^
In Jort’s Fähre angekommen habe ich mich in die Taverne gesetzt… und dann spontan entschlossen Mangels Sklavin Selbstbedienung zu üben. Ka La Na war meine Wahl und dann habe ich mich auf eine Steinbauer gesetzt und… an diesem meinem Bericht geschrieben. Irgendwann einmal stand ein Krieger vor mir, welcher irgendwelche Probleme mit seinen Muskeln zu haben schien. Immer wieder spannte er sich an, entspannte sich, spannte sich wieder an… dies hörte erst auf, als er einen Paga in seinen Fingern hielt. Mein Vater glaubt mir das nie, aber ich sag ja auch, Paga ist Medizin. Das kurz darauf noch ein “Aushilfsschmied” und zwei Kajirae gekommen sind… hat das Bild nur verbessert.
Was soll ich sagen… ein netter Abend mit netten Leute, leider viel zu kurz. Ich war müde und musste früh ins Bett. Sicherheitshalber aber ohne Kajira. Nicht, dass ich nochmals beschuldigt werde, fremdes Eigentum einfach so zu nutzen. Wobei es im Falle einer Kajira wirklich nicht ins Gewicht fällt und mir der Krieger aus Belnend schon ein bisserl komisch reagiert hat. Naja, es gibt diese und jene Goreaner in Gor (Aber, das RP hatte einen gewissen Kitzel) und ein alleine reisender junger Mann sollte aufpassen, was er tut. Nicht, dass bei den falschen Stellen Unmut geweckt wird.
Ach, fast vergessen… endlich eine Taverne in der der Wirt nicht gleichzeitig als Henker fungiert. Alle anderen waren schlicht Halsabschneider mit ihren Preisen. Gepannscht war der Ka La Na auch nicht. Ein Hoch auf den Wirt von Jort’s Fähre!
